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Damit die Entwicklung und der Begriff DSL etwas verständlicher werden, folgt zu Beginn ein kleiner Rückblick auf die Entwicklung des Internets selbst.
Im Jahre 1957 starteten die Amerikaner ein militärisches Projekt, welches die Kommunikation im Falle eines Nuklearschlags sicherstellen sollte. Das erste große dezentrale Computer-Netzwerk wurde geplant.
In diese Entwicklung klinkten sich ab 1969 auch die großen amerikanischen Universitäten ein. Diese wollten die Möglichkeit des Datenaustauschs, mit anderen Universitäten, auf diesem Wege nutzen.
Ab 1983 kamen dann noch die ersten großen Firmen hinzu und schließlich entstand 1990 das Internet, das WWW, wie wir es heute kennen.
1993 erschien der erste Browser auf den Markt und somit konnte auch der Otto-Normalbürger anfangen das Internet zu nutzen.
Zu diesem Zeitpunkt wurde noch über die, auch zum Telefonieren genutzte, Telefonleitung gesurft. Hierfür wurde ein so genanntes Modem genutzt. Dieses konnte, in der schnellsten Ausführung, 56 kbit/s übertragen. Zu erkennen war es vor allem an der Geräuschentwicklung, denn die Daten wurden akustisch übertragen.
Ende 1994 wurde neben der Möglichkeit die Signale akustische/analoge zu übertragen, mit ISDN (Integrated Services Digital Network) auch die Möglichkeit der digitalen Signalübermittlung geschaffen. Außerdem konnte jetzt sogar telefoniert werden, während man sich im Internet befand. Die Geschwindigkeit lag hier bei 64 kbit/s und konnte auf 128 kbit/s gesteigert werden, wenn auf das parallele telefonieren verzichtet wurde.
Mitte der 90er kam zuerst in den Großstädten und dann allmählich in weiteren Regionen das DSL-Verfahren (Digital Subscriber Line) auf. Für DSL müssen keine neuen Leitungen gelegt werden. Die Technik nutzt die schon vorhandene Kupferleitung aus, verwendet allerdings einen bisher noch nicht genutzten Frequenzbereich. Dieser höhere Frequenzbereich ermöglicht eine höhere Datenübertragungsrate. Auch bei DSL kann parallel immer noch telefoniert werden.
Heutzutage werden Verbindungen bis zu 16.000 kbit/s, also 250-mal schneller als ISDN angeboten. Leider kann diese Geschwindigkeit nicht an allen Anschlüssen genutzt werden. Je weiter weg der genutzte Telefonanschluss vom nächst gelegenen Verteilerkasten ist, desto geringer die mögliche max. Geschwindigkeit.
Praxisbeispiel: Der Verteilerkasten steht beim Haus mit der Hausnr. 1. Die Menschen in diesem Haus können mit 16.000 kbit/s surfen, da sie eine sehr kurze Verbindung von ihrem Rechner zum Verteilerkasten haben. Ihr Haus liegt z.B. 30 Hausnummern weiter, durch diese sehr viel größere Entfernung bedingt, können Sie nur noch mit 4.000 kbit/s surfen.
Ob Sie überhaupt die Möglichkeit haben Ihren gewünschten DSL-Anschluss, von Ihrem gewünschten DSL-Anbieter zu erhalten, kann Ihnen nur dieser Anbieter sagen. Außerdem kann er Ihnen auch die max. zur Verfügung stehende Geschwindigkeit nennen. Aus diesem Grund findet bei allen Anbietern zu Beginn der Bestellung immer ein Verfügbarkeitscheck statt.
Vorteile von DSL »
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