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1. Vorteil: Geschwindigkeit
Der größte Vorteil von DSL liegt jedenfalls in der sehr viel höheren Geschwindigkeit gegenüber einem analogen Modem oder ISDN. Anhand des folgenden Praxisbeispiels soll dies einmal veranschaulicht werden.
Auf den meisten Heimcomputern läuft heutzutage Windows XP. Dies System beinhaltet immer noch eine Reihe von Fehlern, so genannte Bugs,
diese werden in regelmäßigen Abständen beseitigt (gefixed). Der Windows XP-Benutzer kann diese Updates über die Windows XP-Update-Funktion herunterladen.
Die Windows XP-Update-Funktion sollte mindestens einmal im Monat genutzt werden.
Das Beispiel rechts zeigt ein größeres Update von ca. 5 MByte. Hier kann sehr deutlich der gravierende Zeitvorteil von DSL abgelesen werden.
Der Zeitgewinn ist gewaltig. Von über 12 Minuten bei einem analogen Modem auf nur noch 4 Sekunden bei DSL 16000.
2. Vorteil: Gleichzeitig telefonieren und faxen
Bei der Benutzung eines analogen Modems kann entweder nur telefoniert oder im Internet gesurft werden. Das gleiche Problem taucht auch auf, wenn Sie bei einer ISDN-Verbindung beide Kanäle benutzen, um die Geschwindigkeit von 64 kbit/s auf 128 kbit/s zu verdoppeln.
Dies Problem taucht bei einer DSL-Verbindung nicht mehr auf. Hier kann gesurft, telefoniert und auch noch gleichzeitig gefaxt werden.
3. Vorteil: Schutz vor Dialern
Früher sehr stark in der Presse vertreten, waren Artikel über so genannte “Dialer”. Diese Programme stellen über die Telefonleitung eine ungewollte Internetverbindung her.
Da diese Verbindung immer über eine sehr teure 0190-Nummer erfolgt, entsteht hier der wirtschaftliche Schaden für den PC-Besitzer.
Neben Säuberungs-Programmen, die vor solchen Dialern schützen, bietet DSL einen natürlichen Schutz!
DSL nutzt nicht mehr die normale Telefonleitung, Dialer haben keine Chance eine Verbindung aufzubauen. Dies bedeutet, auch wenn man sich einen Dialer
einfängt, kann dieser keinen Schaden anrichten.
4. Vorteil: Plug and Play unter Windows XP

Die Herstellung einer DSL-Verbindung ist relativ einfach, da keine extra Software/Programme installiert werden muss.
Das Kabel aus dem DSL-Modem wird direkt in den Netzwerkeingang des Computers gesteckt. Nun muss unter Windows XP nur noch eine neue Netzwerkverbindung hergestellt werden und schon kann im Internet gesurft werden.
Eine genaue Beschreibung liegt in der Regel jedem Paket, mit dem auch die DSL-Hardware (Modem) geliefert wird, bei.
Falls dies nicht der Fall sein sollte, finden Sie hier eine Kurzbeschreibung:
- Mit der Maus auf den Windows-Start-Button drücken (unten links
)
- Menüpunkt: Einstellungen und dann Systemsteuerung (Linksklick mit der Maus)
- Menüpunkt: Netzwerkverbindungen (Doppelklick mit der linken Maustaste)
- Menüpunkt: Neue Verbindung erstellen (oben links, unter Netzwerkaufgaben)
- Der Assistent für neue Verbindungen startet. Den Weiter-Button drücken
- Erster Menüpunkt: Verbindung mit dem Internet erstellen
- Zweiter Menüpunkt: Verbindung manuell einrichten
- Zweiter Menüpunkt: Verbindung über eine Breitbandverbindung herstellen, die Benutzername und Kennwort erfordert
- Hier kann ein beliebiger Name vergeben werden. Unter diesem Namen taucht die Verbindung später im Windows XP-Menü wieder auf
- Jetzt muss der Benutzername und das Kennwort, des ausgwählten DSL-Anbieters, eingegeben werden
- Fertigstellen drücken und die Verbindung existiert
- Nach einem Neustart kann die Verbindung wieder über das Menü: Windows-Start-Button / Einstellungen / Netzwerkverbindungen / Ihr Name (unter Punkt 9 vergeben) aktiviert werden
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